Infusion und Revitalisierung Heilpraktiker Oliver Parr Hamburg Ottensen

Fallbeispiel 1

Ausgebrannt 
Nehmen wir einen meiner Klienten, der beruflich „voll unter Strom“ stand, aber seit geraumer Zeit „negative Veränderungen“ an sich feststellte.

So beschrieb er urplötzliche Angst- und Panikgefühle in beruflichen Situationen, die mit seiner beruflichen Verantwortung nicht in Verbindung zu bringen sind. Seine Konzentrationsfähigkeit habe enorm abgenommen und er litt unter einer zunehmenden Antriebslosigkeit. Körperlicherseits manifestierten sich extreme Schlafstörungen, permanenter Nackenkopfschmerz und diffuse Rückenschmerzen.

Nach einer ausführlichen Anamnese folgte ein allgemeiner Laborstatus, der jedoch im Großen und Ganzen unauffällig war. Somit waren die temporären, aber nicht chronischen Verstimmungen in Verbindung mit extremer innerer Unruhe die wichtigsten Ansatzpunkte für das weitere therapeutische Vorgehen.

Sein ausdrücklicher Wunsch hingegen war es, sofort mit Hypnose zu beginnen. Nach einigen Suggestibilitätstest und Hypnoseübungen stellte sich jedoch heraus, dass er Schwierigkeiten hatte, die für eine wirksame Hypnose nötige Trancetiefe zu erreichen. Eine solche „nervöse Hypnoseunfähigkeit“ ist bei dieser Ausgangslage nicht verwunderlich und bedarf lediglich einer zunächst anderen Vorgehensweise.

Sie bestand aus mehreren kombinierten Sitzungen, die immer mit einer Entgiftungs- und Entspannungsmassage begannen, gefolgt von einer Gesprächstherapiesitzung. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Behandlung mit mehreren, jetzt positiv verlaufenden Hypnosesitzungen, die noch mit speziellen Techniken aus dem Audiobereich ergänzt wurden, erfolgreich abgeschlossen.

* Ich bedanke mich bei den Klienten, deren Krankengeschichte ich hier mit ihrer Einwilligung wiedergeben durfte. *

 


Fallbeispiel 2

Mangelversorgung
Eine Klientin suchte mich verzweifelt auf und meinte, sie sei gar nicht mehr sie selbst. Sie stehe neben sich und das schon seit langem. Sogar Arbeitskollegen haben sie bereits auf ihre Veränderung angesprochen. Dies führte zu dem Gedanken, ihren Beruf aufzugeben, weil sie ihn, ihrer Meinung nach, nicht mehr richtig ausfüllen könne.

Die Anamnese ergab, dass meine Klientin im Laufe der letzten Jahre tatsächlich sehr häufig unter langanhaltenden Infekten zu leiden hatte und dies meist mit einer intensiven Antibiotikabehandlung einherging. Ihre Arbeit, bei der sie täglich mit Kindern zu tun hat, diente ihr dafür als Erklärung, weil diese ständig „mit irgendetwas“ in die Schule kämen.

Weiter stellte sich heraus, dass meine Klientin schon seit mehreren Jahren regelmäßig Diäten mache und ihre generelle Ernährung stark danach ausrichte, nicht übergewichtig zu werden. Antlitzdiagnostisch wirkte die Klientin eher ausgezehrt und mager. Nach eigenen Angaben nehme sie es mit Alkoholika nicht immer so genau.

Ganz nebenbei stellte sich heraus, dass ihr langjähriger Lebenspartner vor wenigen Jahren gestorben sei, sie dies aber ihrer Meinung nach gut verarbeitet habe. Zur Zeit habe sie keine feste Beziehung, aber wechselnde Partner.

Nach einer spezifischen Laboruntersuchung wurde klar, dass die Werte meiner Klientin hinsichtlich der Spurenelemente, Mineralstoffe und anderer wichtiger Parameter teilweise extrem unter den Normwerten lagen und hier sofortiger Handlungsbedarf vorlag.

Auf meine Klientin individuell abgestimmte, revitalisierende und das Immunsystem stärkende Infusionen standen am Anfang der Therapie. Ihre Körperspeicher wurden durch mehrere Infusionen pro Woche wieder aufgefüllt. Auch stellte sich während einiger Gesprächssitzungen heraus, dass sie den Verlust ihres Lebenspartners eher verdrängt als verarbeitet hatte und sich dadurch eine gewisse Suchtproblematik entwickeln konnte.

Nachdem die körperliche Balance wiederhergestellt war, bildete die Hypnosetherapie den Abschluss der Behandlung. Zudem gab ich ihr einige Entspannungsübungen mit auf den Weg, die sie jederzeit alleine und zu Hause machen kann. Auch für ordnungstherapeutische Ansätze hinsichtlich einer geregelteren Lebensführung und eines bewussteren Ernährungsverhaltens war sie offen.

Inzwischen wird bei dieser Klientin in regelmäßigen Abständen die Infusionstherapie als elementarer Baustein angewandt und ihre Infektanfälligkeit hat sich rapide verringert. Durch die Hypnosesitzungen ist Ihre psychische Konstitution nun stabil und die Suchtproblematik hat sich normalisiert. Auch ihrer Arbeit kann sie wieder verantwortungsvoll nachgehen.

* Ich bedanke mich bei den Klienten, deren Krankengeschichte ich hier mit ihrer Einwilligung wiedergeben durfte. *